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Unsere Ziele werden durch verschiedene Projekte realisiert, die wir mit Partnerorganisationen vor Ort in der durch HIV/AIDS besonders betroffenen Provinz Anhui (gelb) durchführen. (Rot daneben die ebenfalls schwer betroffene Provinz Henan.)
Unsere Projekte im Überblick
Wir bestreiten die Lebenshaltungskosten (inklusive Schulgeld) von mittlerweile über 160 AIDS-Waisen, deren Eltern an AIDS gestorben sind, ohne dass sie vorher ein gültiges Testergebnis hatten. Solchen Kindern wird aus bürokratischen Gründen staatliche Unterstützung versagt, so dass sie besonders unserer Hilfe bedürfen. Die meisten Kinder erhalten 100 RMB (10 Euro) monatlich und damit eine Abdeckung aller Kosten ihres täglichen Lebens und Schulbesuchs, einige wenige der Kinder brauchten vor allem eine Absicherung ihres Schulbesuchs und erhalten 50 RMB (5 Euro) monatlich. Die Betreuung der Kinder wird seit 2009 in enger Abstimmung mit unseren Vereinsmitgliedern in Peking von der lokalen Nichtregierungsorganisation Pu Gong Ying durchgeführt. Mehr... Lesen Sie hier die Geschichten von einigen Kindern und ihren Familien, die durch unsere Hilfe weiter zur Schule gehen können und wieder Hoffnung für ein erfülltes Leben geschöpft haben. Zusätzlich finanzieren wir Einzelmaßnahmen zur Verbesserung des Umfelds für unsere und andere betroffene Kinder: - Im April 2008 wurde das erste von uns finanzierte Kinderzentrum eröffnet. Lesen Sie mehr im Bereich Projekte - Kinderzentren. - Im zweiten Halbjahr 2007 und im Jahr 2008 haben wir diverse Schulungen von Beamten, LehrerInnen, Freiwilligen und SozialarbeiterInnen finanziert, um insgesamt das Lebensumfeld und die Chancen für unsere Kinder zu verbessern. Lesen Sie mehr im Bereich Projekte - Schulungen. 
- Im Sommer 2006 haben wir 3.000 Euro für eine Schule zur Verfügung gestellt, die viele der von uns unterstützten Kinder besuchen, um dort die Anschaffung fehlender Tische und Stühle sowie die Renovierung der desolaten Sanitäranlagen zu ermöglichen. (Foto: Frisch renovierte Sanitäranlagen) - Zu Beginn unseres Engagements haben wir außerdem einkommensgenerierende Maßnahmen für HIV-betroffene Familien in einem Dorf im armen Norden Anhuis unterstützt, die für das Erste die bittere Armut der Familien gelindert haben. Zum Teil konnten diese sich durch Kleinkredite Rinder, Schweine oder Hühner anschaffen, einer hat ein Fahrrad mit Anhänger gekauft und einen kleinen Transportdienst gegründet, andere haben sich zusammengetan und den Grundstein für eine kleine Gipsfigurenfabrik gelegt, die momentan in China sehr beliebt sind. Die Kleinkredite dienen so einerseits dazu, die Armut der Familien zu lindern, vor allem aber auch dazu, ihre Ernährungslage unmittelbar zu verbessern. Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei einer HIV-Infektion und ist maßgeblich mitbestimmend für den Zeitpunkt der Erkrankung mit AIDS. Durch eine bessere Ernährung können die Eltern länger überleben und den Kindern erhalten bleiben. In dem Dorf hat sich ein Komitee gegründet, das über die Verwendung der Mittel entscheidet und diese auch kontrolliert. Vier der fünf Komiteeangehörigen sind selbst HIV-infiziert, was dazu beiträgt, dass die finanziellen Mittel sinnvoll eingesetzt werden. Dieses Projekt hat sich gut entwickelt und trägt sich momentan selber. Besuche vor Ort: Seit 2006 wurden die Projekte vor Ort regelmäßig von Vereinsmitgliedern besucht und die Arbeit unserer Projektpartner begutachtet, die als sehr zuverlässig und engagiert empfunden wurde. Lesen Sie mehr über drei längere Aufenthalte vor Ort: Projektreise März/April 2008, Projektreise April 2007 und Projektreise Oktober 2006.
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